Rundfunkgebühren verfassungswidrig

Der Doktortitel von Dr. Anna Terschüren ist noch frisch, sorgt aber schon bei den öffentlich rechtlichen Sendern und den Rundfunkgebührenzahlern für Aufsehen. In ihrer Doktorarbeit belegt sie, dass die ehemalige GEZ-Gebühr und die neue Rundfunkabgabe verfassungswidrig sind. Die neue Abgabe ist zum Einen eine Zwecksteuer und der Grundsatz der Gleichbehandlung wird nicht gewahrt. In ihrer Doktorarbeit thematisiert sie auch wie ARD und ZDF an den Interessen der Zuschauer vorbei senden. Vielmehr senden sie auf Druck der Werbeindustrie Produktionen um neue Konsumenten für die „Auftraggeber“ zu ködern. Dieses Vorgehen verstößt klar dem Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Rundfunk im Internet?

Ist Rundfunk über das Internet wirklich Rundfunk und damit gebührenpflichtig? 
Diskussionen Sie über die Onlineaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet.

Eine bessere „Gebührenwelt“

Wie könnte eine bessere, gerechtere und modernere Rundfunkgebührenwelt aussehen?
Haushaltsabgabe, Individualgebühr, Rundfunkgebührensteuer, PayTV, FreeTV… Wie sollte Ihrer Meinung nach eine bessere „Gebührenwelt“ aussehen? Hier darf über Vorschläge und Visionen diskutiert werden.

(Hetz?)Kampagne der GEZ

Mit „Natürlich zahl‘ ich“ hat die GEZ eine neue Kampagne gestartet. Es grenzt schon fast an Gehirnwäsche wie uns in Anzeigen, Werbespots und einer extra eingerichteten Webseite eingetrichtert wird, wir würden ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht leben können. Aus reiner Langweiligkeit würden wir die kleinen weißen Dinger von der Raufasertapete knibbeln, heißt es wörtlich in einer Anzeige. Darüber hinaus wird munter über private Medien hergezogen. Die taz bekommt ihr Fett weg – und überhaupt – die privaten Rundfunkveranstalter senden ja nur schlechtes Programm, von der vielen Werbung ganz zu schweigen. Nebenbei bemerkt: Die Werbespots der GEZ laufen auch im Werbefernsehen der privaten! „(Hetz?)Kampagne der GEZ“ weiterlesen

Die GEZ-Werbespot(t)s imWandel der Zeit

Schon seit 4 Jahrzehnten versucht die GEZ mit Werbespots für Verständnis gegenüber den Zwangsgebühren zu werben. Es ist schon erstaunlich, dass die GEZ überhaupt werben muss. Damit beweist sie, dass sie ein „Produkt“ anbietet, welches der Kunde nicht von selbst verlangt oder benötigt. Wenn Rundfunkgebühren wirklich so selbstverständlich wären müsste sie nicht werben. Ich bin gespannt, ob auch bald das Finanzamt Werbespots für Steuersünder produziert… „Die GEZ-Werbespot(t)s imWandel der Zeit“ weiterlesen

Neuartige Rundfunkgeräte

Mit dem 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrag haben die Länder Neuregelungen im Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) beschlossen. Der Staatsvertrag ist seit dem 1. April 2005 in Kraft. Dadurch werden seit dem 1. Januar 2007 Geräte, die über kein Rundfunkempfangsteil verfügen aber Rundfunk über „neue Vertriebswege“ (Internet, Mobilfunk, etc.) empfangen können, als „neuartige Rundfunkgeräte“ bezeichnet. „Neuartige Rundfunkgeräte“ weiterlesen

Hans-Joachim Otto (FDP): „Rundfunkgebühr abschaffen – Medienabgabe statt Haushaltsgebühr“

BERLIN. Zu aktuellen Berichten über die anstehende Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erklärt der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Joachim OTTO: „Die FDP fordert die Abschaffung der Rundfunkgebühr in ihrer bisherigen Form und die Auflösung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ). Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte durch eine allgemeine Medienabgabe finanziert werden, die von allen erwachsenen Bürgern mit eigenem steuerpflichtigem Einkommen getragen wird. Überlegungen, die Rundfunkgebühr durch eine Haushalts- und Betriebsstättenabgabe zu ersetzen, ist eine Absage zu erteilen. Denn die Definition, Identifikation und Kontrolle von Haushalten oder Betriebsgrößen würde das Problem der Existenz von GEZ-Schnüfflern nicht lösen, sondern den bürokratischen Kontrollaufwand eher noch vergrößern. „Hans-Joachim Otto (FDP): „Rundfunkgebühr abschaffen – Medienabgabe statt Haushaltsgebühr““ weiterlesen

Wildwuchs beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk droht

BERLIN. Zu Berichten über Pläne der Rundfunkkommission der Länder zur Reform des Rundfunkstaatsvertrages erklärt der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Joachim OTTO: Die Debatte um den Rundfunkstaatsvertrag nimmt absurde Züge an. Demnach soll für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk keine präzise Grenze für seine Expansion in die elektronische Presse gezogen werden. Zusätzlich sollen ihm kommerzielle Aktivitäten im Internet zugestanden werden. Hier werden Maximalforderungen aufgestellt, die einer ernsthaften Rundfunk-Strukturdebatte abträglich sind. Die rheinland-pfälzische Staatskanzlei spielt dabei eine sehr unglückliche Rolle. „Wildwuchs beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk droht“ weiterlesen

FDP fordert externe und unabhängige Aufsicht für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

BERLIN. Anlässlich der Sitzung der Rundfunkreferenten der Länder und aktueller Presseberichte im Zusammenhang mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk erklärt der Medienexperte der FDP-Bundestagsfraktion Hans-Joachim OTTO: Die internen Aufsichtsgremien der ARD sind offenkundig nicht dazu in der Lage, eine kritische und unabhängige Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu gewährleisten. „FDP fordert externe und unabhängige Aufsicht für öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ weiterlesen