Die GEZ-Werbespot(t)s imWandel der Zeit

Schon seit 4 Jahrzehnten versucht die GEZ mit Werbespots für Verständnis gegenüber den Zwangsgebühren zu werben. Es ist schon erstaunlich, dass die GEZ überhaupt werben muss. Damit beweist sie, dass sie ein „Produkt“ anbietet, welches der Kunde nicht von selbst verlangt oder benötigt. Wenn Rundfunkgebühren wirklich so selbstverständlich wären müsste sie nicht werben. Ich bin gespannt, ob auch bald das Finanzamt Werbespots für Steuersünder produziert…

Ach wie schön ist es doch sich bei der GEZ anmelden zu dürfen. Wenn man diesen Spot von 1978 sieht wird einem wieder richtig deutlich für wie beschränkt die GEZ ihre „Kunden“ hält. Naja, zumindest war es noch eine heile Welt die man uns damals verkaufen wollte.

In den 80’ern wurde uns eingeredet, dass alle den ganzen Tag Radio und Fernsehen nutzen. Beim Aufstehen, am Arbeitsplatz und zu Feierabend. Und damit wir all diese vielen Programme und Sendungen Produzieren können brauchen wie Ihr Geld. Damit es auch nicht langweilig wird werden wir natürlich immer neue und immer mehr Programme und Sendungen erfinden – Wir bekommen ja auch immer mehr Geld von Ihnen – ob Sie wollen oder nicht.

Später wurden die Spots härter. Spione in James Bond Manier, Sektenführer und Gangsterrapper versuchten uns später zum Zahlen zu bewegen.

Und wenn schon fast alle angemeldet sind, dann kümmert sich die GEZ in aufwändig produzierten Spots um die schwarzen Schafe. (Was das nur gekostet hat?)

Heute muss wieder die Jugend für die GEZ werben. Ich frage mich, ob die Produzenten des Spots das Mädchen für den Dreh unter Drogen gesetzt haben. Ihre Stimme klingt jedenfalls nach einer Überdosis Helium.

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